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28November

BOSCHERT und Pass:

Von der Stanzmaschine zum multifunktionalen Bearbeitungszentrum

Maschinenbauer BOSCHERT und Werkzeughersteller Pass realisieren gemeinsam Komplettsysteme zur effizienten Fertigung komplexer Blechteile. Durch geringe Modifikationen an den Maschinen und Einsatz von Sonderwerkzeugen lassen sich auch anspruchsvolle und spezielle Werkstücke mit Standard-Stanz-Maschinen wirtschaftlich bearbeiten. Das bringt den Anwendern entscheidende Bearbeitungs- und Produktivitätsvorteile und hilft, ihre Konkurrenzfähigkeit auszubauen.

Das Angebot an standardisierten Stanzmaschinen und Werkzeugen für die Blechbearbeitung ist groß. Momentan geht der Trend jedoch zu komplexeren Blechbauteilen – bei gleichzeitig steigender Variantenanzahl mit sinkenden Auftrags- und Losgrößen. Damit stellen sich für Kunden und Hersteller von Blechbearbeitungs- und Stanzmaschinen ganz neue Herausforderungen.

Anwender müssen mit ihren Maschinen eine hohe Produktivität erreichen und gleichzeitig flexibel auf Aufträge reagieren können. Idealerweise können Betriebe in einem weitestgehend automatisierten Arbeitsprozess die Teile komplett fertigen – mit möglichst kurzen Nebenzeiten. Hier kommen die Blechbearbeitungs-Spezialisten von BOSCHERT und der Pass Stanztechnik mit ihren Stanzmaschinen und den vielseitigen Sonderwerkzeugen ins Spiel.

Im Vergleich zu Low-Tech-Stanzmaschinen besitzen die Universal-Anlagen von BOSCHERT hohe Stanz- und Presskräfte von 28 beziehungsweise 40 Tonnen. Sie sind für die flexible und effiziente Komplettbearbeitung ausgelegt. Des Weiteren verfügen alle Baureihen der CNC-Stanzmaschinen wie Ecco Line, Compact, TWIN, TRI, CombiLaser und Multipunch über Stanzköpfe mit systemkompatiblen Standardaufnahmen des Werkzeugsystems Trumpf. Mit diesem praxisnahen Konzept ist es möglich, auch Standard- und Sonderwerkzeuge von Pass zu verwenden. Es können je nach Maschinentyp Werkzeuge bis Größe III eingesetzt werden. Dadurch ist der Betreiber deutlich flexibler bei der Komplettfertigung von Blechteilen und es ergeben sich größere Gestaltungsfreiräume. Anwender profitieren erheblich davon, dass die beiden Problemlösungs-Partner seit vielen Jahren sehr eng zusammenarbeiten. Sie bieten den Kunden aus einer Hand produktspezifische Komplettsysteme etwa zum Stanzen von Blechen, Wellblechen sowie U-Profilen oder Rohren, oder auch zum Umformen, Schwenkbiegen, Prägen und dergleichen mehr. Der Kunde tritt mit seinem Fertigungsproblem an BOSCHERT oder Pass heran, die Problematik und die Anforderungen werden besprochen und abgestimmt, es werden die notwendigen Anpassungen an der Maschine vorgenommen, die Werkzeug-Spezialisten von Pass konstruieren und fertigen das Werkzeug, und dieses wird bei BOSCHERT in die Maschine implementiert. Es folgen Abnahme, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme, und am Ende erhält der Kunde eine getestete, prozesssichere Komplettlösung für die Fertigung von Qualitäts-Blechteilen.


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            Diskussion nach dem Werkzeugtest an der Boschert Stanzmaschine Compact: Links Tobias Inzelsberger, Leitung Konstruktion bei Pass Stanztechnik AG, in der Mitte Manuel Lang, Geschäftsführer BOSCHERT GmbH & Co. KG, und rechts Stefan Kraft, Geschäftsführung Pass Stanztechnik AG.
     

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